PSA Grading Pokémon: Kosten, Ablauf & Lohnt es sich? (2026)
PSA — Professional Sports Authenticator — ist der bekannteste Grading-Dienst für Pokémon-Karten weltweit. Ein PSA-gesladeter Charizard aus dem Base Set erzielt ein Vielfaches seines ungegradeten Wertes. Doch PSA Grading kostet Zeit und Geld — und lohnt sich längst nicht für jede Karte.
Die PSA Grade-Skala für Pokémon-Karten
PSA bewertet auf einer ganzzahligen Skala von 1 bis 10. Im Gegensatz zu CGC gibt es keine Zwischenstufen wie 9.4 oder 9.6 — nur ganze Zahlen.
Was prüft PSA bei Pokémon-Karten?
PSA bewertet vier Hauptkategorien. Für einen PSA 10 müssen alle vier Kategorien nahezu perfekt sein:
- Centering (SEHR HOCH) — PSA 10 Standard: max. 55/45 oben/unten und links/rechts
- Corners (SEHR HOCH) — Alle vier Ecken auf Whitening und Fraying prüfen
- Edges (HOCH) — Kanten auf Chipping, Roughing und Nicks untersuchen
- Surface (SEHR HOCH) — Vorder- und Rückseite auf Kratzer, Print Lines, Foil-Schäden
PSA Grading Kosten 2026
PSA vs. BGS: Welcher Grading-Dienst für Pokémon?
Während PSA der bekanntere Name ist, bietet Beckett (BGS) ein detaillierteres Subgrade-System mit vier Einzelwertungen. Für hochwertige Holos und 1st Edition Karten setzen viele Sammler auf BGS 10 Black Label als ultimatives Qualitätsmerkmal. Für den Massenmarkt und Wiederverkauf dominiert jedoch PSA.
Welche Pokémon-Karten lohnen sich für PSA?
- ✓ Base Set Holos (Charizard, Blastoise, Venusaur) in gutem Zustand
- ✓ 1st Edition Karten aller Sets
- ✓ Shadowless Base Set Karten
- ✓ Japanische Promo-Karten und Limited Editions
- ✓ Modern Holos in PSA-10-Qualität (straffe Centering, keine Kratzer)
- ✗ Nicht lohnenswert: Commons und Uncommons ohne Collector-Wert
- ✗ Nicht lohnenswert: Karten mit sichtbaren Defekten (PSA 7 oder niedriger erwartet)